Kürzlich in einem 4*Hotel in einer Hansestadt:

Bei sommerlichen Temperaturen von über 30°C war mein Mann froh, ein Hotelzimmer mit Klimaanlage beziehen zu können. Als erstes sollte natürlich die Temperatur geregelt werden. Die Anzeige „Verbindung wird geprüft – bitte eine Weile warten“ erschien und er musste feststellen, dass die Bezeichnung „Weile“ relativ zu sein schien (oder eine reine Auslegungssache war).

Nun gut, die erste Nacht verbrachte er also im nicht-klimatisiertem Zimmer. Am nächsten Morgen informierte er die Empfangsmitarbeiterin über den Defekt und es sollte sich ein Techniker im Laufe des Tages kümmern.

Nach einem schweißtreibenden Tag freute er sich nun auf das kühle Hotelzimmer…. Doch nein, die Klimaanlage sollte noch immer nicht funktionieren! Da es keinen direkten Weg gab, die Rezeption zu kontaktieren, machte er sich auf den Weg nach unten. Und dann…. oh, es scheint hier Social Selling zu geben – es wurde ihm angeboten, in ein anderes Zimmer umzuziehen! Aber, zu früh gefreut – nein, in dem anderen Zimmer funktionierte die Klimatisierung einwandfrei. Aber man(n) kann ja mal fragen, ob es für den Aufwand (Klamotten zusammenpacken, runter an die Rezeption, Schlüssel tauschen, rauf aufs neue Zimmer, auspacken…) eine kleine Entschädigung gibt. Er wurde auf den nächsten Tag vertröstet….

Beim Check-Out stellte er erneut die Frage – die Antwort lautete folgendermaßen: „Wir sind Ihnen doch durch den Zimmertausch schon sehr entgegengekommen, da können wir leider nicht mehr machen.“

Nun gut, wahrscheinlich hätte zumindest eine Einladung zu einem alkoholfreien Getränk am Vorabend in der Bar schon gereicht….

Sorry, liebe Leute, aber da hat man von einem Hotel dieser Kategorie doch mehr erwartet!

Die Moral von der Geschicht – Social Selling gibt es auch in manchen Hotels nicht 😉